Prävention in der Jugendarbeit

Um Kinder und Jugendlichen einen geschützten Raum zur Entwicklung, Persönlichkeitsbildung und zum wachsen geben zu können, ist es wichtig, dass wir diesen Raum als Schutzzone aufbauen. 

Dazu gehört, dass wir präventiv in den Themenfeldern

  • sexualisierte Gewalt 
  • Umgang mit Machtstrukturen 
  • Kindeswohlgefährdung 
  • Nähe und Distanz 
  • Alkohol
  • Drogen 

unterwegs sind. Kinder- und Jugendarbeit muss vor allem Täter*innenunfreundlich sein. 

 

Daher verpflichten wir uns zu folgendem Verhalten:

• Ich achte und respektiere die Persönlichkeit und Würde meiner Mitmenschen. Meine Arbeit ist von Wertschätzung und Vertrauen gegenüber den in meiner Obhut gegebenen Personen geprägt. 

• Ich schütze nach Kräften die mir anvertrauten Personen vor körperlichem und seelischem Schaden, vor Missbrauch und Gewalt. 

• Ich gehe achtsam und verantwortungsbewusst mit Nähe und Distanz um. Individuelle Grenzen von anderen respektiere ich. Dies bezieht sich insbesondere auch auf die Intimsphäre der mir anvertrauten Personen. 

• Ich bezieh gegen diskriminierendes, gewalttätiges und sexistisches Verhalten, ob in Wort oder tat, aktiv Stellung. 

• Ich bin mir meiner Vorbildfunktion gegenüber den mir anvertrauten Personen bewusst. Mein Leitungshandeln ist nachvollziehbar und ehrlich. Ich nutze keine Abhängigkeiten aus. 

• Ich bin mir bewusst, dass jede sexuelle Handlung mit Schutzbefohlenen arbeits-, disziplinar- und strafrechtliche Folgen haben kann. 

• Ich weiß, wo ich mich beraten lassen kann oder bei Bedarf Hilfe zur Klärung und Unterstützung bekomme und nehme sie in Anspruch. 

 

 

 

Prävention mit Kindern und Jugendlichen angehen

Auf der Seite grenzenzeigen.de findet ihr Quiz, Tipps und Ideen, wie man auch mit Kindern und Jugendlichen das Thema Prävention angehen kann. 

Institutionelles Schutzkonzept

Auch wir haben ein Institutionelles Schutzkonzept (ISK) erarbeitet, welches wir regelmäßig überarbeiten. Uns ist es wichtig, damit transparent umzugehen und es stetig weiterzuentwickeln. 

 

Externe Ansprechpersonen bei Verdachtsfällen